Konzentriert, ablenkungsarm und produktiv
Moderne Büroarbeit ist meistens Multitasking – ob man will oder nicht. Denn konzentriertes Arbeiten wird ständig unterbrochen, nicht nur von geplanten oder ungeplanten Telefonanrufen und Videocalls, sondern auch von E-Mails, Chatnachrichten oder Benachrichtigungen auf dem Smartphone. Diese Ablenkung führt zu massiven Effizienzverlusten, gerade bei komplexen Aufgaben, die dann ständig neue Einarbeitung verlangen. Eine Lösung ist das Konzept „Fokuszeit“, das auf dem amerikanischen Deep-Work-Prinzip beruht. Dabei handelt es sich um geplante störungsfreie Zeitfenster, die im Kalender auch explizit eingetragen und beachtet werden. Empfohlen sind ein bis zwei Stunden täglich, am besten in einem Zeitfenster, das dem eigenen Biorhythmus für produktives Arbeiten ohnehin entspricht. Eine zeitliche Variante kann die sogenannte Pomodoro-Technik sein, die vier 25-minütige Intervalle mit jeweils fünfminütigen Pausen aneinanderreiht. Ob längere oder kürzere Arbeitsphasen besser funktionieren, ist Typsache. Ebenfalls wichtig: Es lohnt sich, die Fokuszeit für die wichtigsten Aufgaben zu verwenden und sich dafür einen geeigneten, geschützten Ort zu suchen. Ist das nicht möglich, empfehlen sich Kopfhörer und die Bitte an die Umgebung, möglichst nicht zu stören. So steht der Produktivitätssteigerung nichts im Wege.
