Dezember 2025

Büroalltag - Digital Detox

Gesund, entspannend, und kreativitätsfördernd

E-Mails, virtuelle Meetings, Webinare auf der einen Seite, private Messenger, Streaming und vor allem Social-Media auf der anderen – digitale Medien machen einen gewaltigen Teil unseres Alltags aus. Einen zu gewaltigen, finden längst fast alle Nutzenden. Regelmäßig kommen Umfragen zu Ergebnissen wie diesen: 84 % der 18-24-Jährigen halten ihre Smartphone-Nutzung für „definitiv zu viel“ oder „wahrscheinlich zu viel“ und selbst in der Altersgruppe der bis 55-Jährigen sind es noch über 60 %. Der stetige Informationsfluss wird zur psychischen Belastung, die auch physische Nebenwirkungen haben kann. „Digital Detox“, also die Pause oder zumindest signifikante Einschränkung digitaler Medien, kann auch im Büro Wunder wirken, die Konzentration und Produktivität fördern und das Miteinander deutlich verbessern. Arbeitgebende können hier mit sinnvollen Schritten vorangehen. So können technikfreie Pausenzonen eingerichtet werden (eventuell sogar ohne WLAN-Empfang?) oder Kreativräume, in denen die Smartphones am Eingang in eine Kiste kommen. Eine „Stift und Papier“-Regel kann in Meetings ablenkende Laptops und Smartphones überflüssig machen, auch gibt es spezielle Apps für fokussiertes Arbeiten, die nicht nur Störungen blocken, sondern auch an analoge Pausen erinnern. Und was ebenfalls höchst sinnvoll ist: Klare Grenzen beim Feierabend. Warum nicht den Firmen-Mailserver von 22 bis 5 Uhr abschalten? 

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