Ruhe bitte! Dass eine gute Akustik die Leistungsfähigkeit von (büro-)arbeitenden Menschen erhöht, sollte niemanden mehr überraschen. Und doch geht der Aspekt gerade in Zeiten von immer populärer werdenden Open-Space-Büroflächen oft unter. Dabei fand unter anderem eine Studie der Harvard-University heraus, dass durch akustische Ablenkung gestörte Menschen bis zu 23 Minuten brauchen, um wieder in ihren Arbeitsfluss hineinzufinden. Darum sollte Schallschutz am besten schon bei der Planung von Büros mitbedacht werden – etwa indem auch offene Flächen zumindest in Zonen für verschiedene Arten von Arbeit eingeteilt werden: Kommunikationsbereiche, Verkehrsflächen und Flächen für konzentrierte Arbeit. Bei der Gliederung können direkt schallschützende Elemente verwendet werden, die sowohl Direktschall, als auch Echo-Effekte verringern. Dabei helfen Wandverkleidungen, Deckenplatten oder -segel ebenso wie Raumtrenner aus schallschluckenden Materialien. Auch Mooswände mindern Schall effektiv und sorgen gleichzeitig für ein grünes Ambiente. Ebenfalls können in die Räume eingestellte Schallschutzboxen für Ruhe sorgen. Verschiedene Anbieter stellen solche Mini-Räume her, die etwa als kleine Telefonkabinen oder Besprechungsräume für mehrere Teilnehmende erhältlich sind. Auch oben offene Besprechungsmöbel mit hohen Polsterwänden bieten Rückzugsmöglichkeiten für konzentrierte Kommunikation. So lassen sich mit überschaubarem Aufwand die Produktivität und Zufriedenheit im Team steigern.
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